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Pay-TV für Sport – die Vor- und Nachteile

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Eingefleischte Sportfans ärgern sich oft darüber, dass Fernsehsender, die man über Satelliten oder Kabel empfangen kann, zu wenig Sport gesendet wird. Zwar übertragen die meisten Sender Großereignisse wie die Fußball WM 2014 oder die Olympischen Spiele, weniger populäre Sportarten oder Spiele auf nationalem Leven werden meist vernachlässigt. Die Fußball WM in Brasilien macht vor keinem Bereich des täglichen Lebens halt. Man begegnet der Thematik in jedem Supermarkt, wo man Chips, Bier und andere Lebensmittel kaufen kann, deren Verpackung eigens für das Großereignis designed wurde. Auch die Medien – sei es online oder im Printformat –, online Shops und sogar Gutscheinplattformen im Internet stehen ganz im Zeichen der Fußball Weltmeisterschaft. Ist das Turnier vorbei und beschränken sich die Spiele auf die Regional- oder Bundesliga, kann man die Begegnungen nur mehr selten im Free TV verfolgen. Oft wird nur im Sportteil der Nachrichten kurz über die Ergebnisse berichtet. Wer sich intensiv mit Sport beschäftigt, kommt gar nicht daran vorbei, Sportfernsehen im Pay-TV Format zu beziehen. Damit ist man bei vielen Spielen im wahrsten Sinne des Wortes live am Ball. Egal ob man sich für Fußball, Boxen, Handball oder Eishockey interessiert, viele interessante Events kann man nur über Pay-TV verfolgen. Obwohl Anzahl und Dauer der Werbeeinschaltungen auch im Pay-TV zunehmen, dauern die Unterbrechungen nach wie vor kürzer als im Free TV.

Vor- und Nachteile abwiegen

Bevor man sich für einen Pay-TV Anbieter entscheidet, sollte man das vorliegende Angebot genau prüfen. Viele Pay-TV Sender bieten zwei verschiedene Vertragsmöglichkeiten an. Zum einen kann man sich für das System Pay-per-View entscheiden. Dabei zahlt man nur für jede Sendung, die man auch tatsächlich am Fernseher verfolgt. Bei der Abovariante zahlt man ähnlich wie beim Handy eine Flatrate und kann damit sämtliche Sportereignisse verfolgen, die ausgestrahlt werden. Der Nachteil bei der zweiten Variante ist, dass man damit auch für Ausstrahlungen von Sportarten mit zahlt, die man eigentlich gar nicht sehen möchte. Wer fast täglich Sport im Fernsehen verfolgen möchte, kommt mit der Flatrate unter dem Strich trotzdem günstiger. Bevor man einen Vertrag bei einem Pay-TV Sender entscheidet, sollte man die allgemeinen Geschäftsbedingungen genau prüfen. Immerhin bindet man sich in der Regel auf einen längeren Zeitraum an einen bestimmten Pay-TV Anbieter. Bei einem Abo dauert die Mindestvertragsdauer bis zu 24 Monaten. Je länger man sich an einen Anbieter bindet, umso günstiger ist oft die monatliche Rate. Allerdings kann man aus dem Vertrag schwer aussteigen, sollte man vor Ablauf wechseln wollen. Außerdem sollte man sich über die technischen Voraussetzungen informieren, um Pay-TV empfangen zu können. Dazu ist ein Receiver oder eine Set-Up-Box notwendig. Die Kosten dafür sind bei jedem Anbieter unterschiedlich.

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